Wie es der Zufall so wollte, trafen Robert und ich Laura Schälchli (Slow Food Youth Eat-In Mitorganisatorin) beim Kaffeetrinken im neuen Pop Up Coffee Store Bear Brothers & Cow im Zürcher Kreis 4. Wir wurden gefragt, ob wir als Social Business am Eat-In „Züri – Stadt, Land, Fluss“ den Kaffee sponsern würden und natürlich haben wir spontan zugesagt. Doch alles der Reihe nach.

 

Slow Food Youth? Und was zum Henker ist ein Eat-In?

Das Slow Food Event in Zürich

Die Slow Food Youth setzt sich unter anderem aus jungen Lebensmittelproduzenten, Studenten und Feinschmeckern zusammen, denen es ein grosses Anliegen ist, zu wissen, woher ihr Essen stammt und wer es wie produziert. Bei Eat-Ins wie gerade diesem in Zürich, sollen junge Menschen für nachhaltig und lokal produzierte Nahrungsmittel begeistert werden.

Fürs Eat-In muss entweder was zu Essen oder Trinken mitgenommen werden, danach darf jeder seine kulinarischen Raketen am eigenen Tischchen präsentieren. Ach ja, Einwegbesteck, -teller, -becher sind nicht erlaubt.

Fair produziert, lokal und saisonal

Was uns am Eat-In erwartete, übertraf unsere Vorstellungen bei Weitem. Ein reichhaltiges Buffet mit Chopfab-Bier aus Winterthur, würzigem Zwetschgenchutney, auch erhältlich in der Markthalle im Viadukt, Brot, gebacken mit bestem Getreide aus dem Mühlerama bei der Mühle Tiefenbrunnen (wer hätte das gedacht!), Äpfel aus dem Obstgarten Burghölzli, Kompositionen von Wild & Edel (ebenfalls im Viadukt stationiert) mit klingenden Namen wie „Fetthenne in Essig“ oder „Baumnuss Ketchup“.

Fabian schenkt Yirgacheffe aus der Chemex ausUnd wir?

Wir liessen die Arkaden des Helmhauses in seinen Grundrissen erschüttern und schenkten Yirgacheffe und Limu aus, als gäbe es kein Morgen mehr. Zwei Chemex-Karaffen und eine Riesenportion Enthusiasmus reichten aus, um den zahlreich erschienenen Gästen, mit unserem Spitzenkaffee als Dessert, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Durchs Band waren die Leute positiv überrascht und sehr an unserer modernen Art des Handels interessiert.

Kurz, es war ein Fest.

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