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Hario Cold Brew Coffee Jug
#Rezepte

Cold Brew Zubereiter: Das sagen die Produkttester

Ein Beitrag von Lisanne Weyreuther in der Kategorie #Rezepte  vom 26. Juli 2017

Im Sommer trinken wir unseren Kaffee besonders gerne als Cold Brew. Deswegen bieten wir in unserem Shop ausgewählte Zubereiter dafür an. Um zu erfahren, was unsere Kunden zu den Cold Brew Zubereitern sagen, haben wir aus über 1000 Bewerbern 4 Produkttester ausgewählt.

Wir stellen vor: Unsere Produkttester

Amon

Hat sich das erste Mal an die Zubereitung von Cold Brew gewagt.

Ute 

Arbeitet im Medienbereich, um sich ihren Kaffeekonsum zu finanzieren.

Anja

Hat sich nach einer langen Nachtschicht besonders über ihr Paket gefreut.

Max

Puzzelt neben Wörtern und Buchstaben auch gerne seinen Zubereiter zusammen.

Amon

Über mich  

Ich lebe und arbeite in Berlin und leite das D-A-CH Marketing für ein junges belgisches Softwareunternehmen.

Erster Eindruck

Mein erster Eindruck war, dass der Zubereiter aufs Wesentliche reduziert ist und ohne viel Schnörkel auskommt. Er sah danach aus, als würde er genau eine Aufgabe gut erfüllen können – der Eindruck wurde bestätigt.

Verständlichkeit der Anleitung

Die Bedienungsanleitung ist idiotensicher direkt im Zubereiter und mit den kleinen Bildchen sogar für mich verständlich.

Das Rezept

Ich habe vorher noch nie Cold Brew selber gemacht und habe mich relativ vorsichtig an der Anleitung entlang gehangelt: Kaffee abgewogen, ca. 80 g langsam mit kaltem Wasser aufgegossen und ab in den Kühlschrank. Erster Geschmackstest nach ca. 10 Stunden, zweiter Geschmackstest nach 24 Stunden im Kühlschrank. Nach einem Tag im Kühlschrank fand ich den Geschmack noch besser.

Der Geschmack

Ich habe zwei verschiedene Kaffees benutzt. Mit dem Cold Brew Zubereiter habe ich den Limu bekommen, wollte aber zusätzlich auf jeden Fall noch meinen eigentlichen Lieblingskaffee Diri als Cold Brew ausprobieren. Gesagt, getan. Normalerweise mache ich Kaffee mit meiner Chemex und dort eben meistens mit dem Diri Kaffee – der mich auch als Cold Brew total überzeugt. Das leichte Honigaroma funktioniert auch eiskalt super. Den Limu fand ich im Vergleich dazu etwas flach und nicht ganz so aromatisch – vielleicht aber auch, weil das Zartbittere mir morgens nicht ganz so schmeckt. Ein Geschmackstest am Nachmittag ist bereits geplant.

Das Fazit

Ich habe Cold Brew erst vor einigen Monaten entdeckt und seitdem viel Geld in den Cafés der Stadt gelassen – jetzt kann ich ihn also endlich selber machen. Ich freue mich darauf, Cold Brew mit weiteren Kaffees auszuprobieren und noch genauer herauszufinden, wie lange der Zubereiter am besten im Kühlschrank steht. Der verregnete Sommer 2017 sieht mit Cold Brew auf jeden Fall sehr viel besser aus!

Der Geschmack erinnert mich an diesen Song

Ich bewerte den Zubereiter mit 4 von 5 ★★★★☆

Ute

Über mich

Mein Name ist Ute, ich bin im Schwabenland geboren und wohne seit vielen Jahren in Leipzig. Beruflich – und um meinen Kaffee-Konsum zu finanzieren – mache ich was mit Medien.

Erster Eindruck 

Etwas irritiert war ich zunächst von dem braunen Gummi-Aufsatz. Das Sieb ist auch komplett aus Plastik. Insgesamt macht die Flasche dennoch einen hochwertigen Eindruck.

Verständlichkeit der Anleitung

Zwei Sprachen stehen zur Auswahl. Japanisch kann ich leider nicht. Mein Englisch ist dafür ganz okay und ergänzt mit einigen Bildchen, war der Zusammenbau der Flasche und die Zubereitung des Kaffees dann auch recht gut nachvollziehbar.

Mein Rezept

Wie es die Bedienungsanleitung empfiehlt, habe ich 55 g frisch gemahlenen Yirgacheffe (mittlerer Mahlgrad) für 700 ml Wasser verwendet. Die Zubereitung ist einfach: Das Kaffeemehl in das Sieb einfüllen, das Sieb schließen und in die Glasflasche stellen. Dann mit dem kalten Wasser auffüllen. Erst danach habe ich den Gummi-Aufsatz draufgesetzt, um das Überschwemmungsrisiko zu minimieren. Laut Bedienungsanleitung werden das Sieb und der Gummi-Aufsatz erst zusammengebaut, dann auf die Flasche gesetzt und das Wasser schließlich durch den Flaschenhals gegossen. Der schien mir für meine Treffsicherheit allerdings etwas zu schmal. Anschließend kommt der schwierigste Part – das Warten… Denn rund acht Stunden dauert es, bis der Cold Brew fertig ist. Ich habe meine Flasche während der Zeit in den Kühlschrank gestellt. Damit konnte ich den Kaffee gleich angenehm kühl genießen, auch ohne Eiswürfel.

Der Geschmack

Das Warten lohnt sich! Der Cold Brew Kaffee ist frisch, intensiv und überhaupt nicht bitter. Ich kann selten einzelne Geschmacksnuancen ausmachen. Durch diese Art der Zubereitung habe aber sogar ich die Beeren-Note des Yirgacheffe herausgeschmeckt. In die zweite Tasse kam noch Milch und ein wenig Zucker. Das war zu Testzwecken. Denn heiß aufgebrühten Kaffee trinke selbst ich schon lange nur noch schwarz. Doch ich muss sagen: Der Cold Brew schmeckt auch so fantastisch.

Mein Fazit

Die Cold Brew Flasche von Hario ist eine perfekte Ergänzung zu all dem Kaffee-Equipment, das sich bereits in meiner Küche tummelt. Wer glaubt, dass sie einfach nur kalten Kaffee produziert, der irrt sich gewaltig. Diese Zubereitungsart kitzelt tatsächlich noch einmal einen ganz anderen Geschmack aus dem Kaffee heraus – und ist dabei super einfach. Bei mir wird in Zukunft mit Sicherheit immer eine Flasche Cold Brew im Kühlschrank stehen.

Der Geschmack erinnert mich an diesen Song

Ich bewerte den Zubereiter mit 4 von 5

★★★★

Anja

Über mich

Ich bin mit Leib und Seele Hebamme. Dieser Beruf bringt es mit sich, dass man rund um die Uhr im Einsatz ist – oft über mehr als 12 Stunden. Das erklärt auch meine Koffeinabhängigkeit. Da ich aber auch gerne das genieße, was ich zu mir nehme, gibt es Kaffeebohnen von Coffee Circle. So kam ich auch zu diesem tollen Produkttest.

Erster Eindruck

Zunächst: Ich hatte einen langen, anstrengenden Nachtdienst hinter mir und empfing den Postboten mit Augenringen aus der Hölle im Nachthemd. Der Absender ließ mich aber aufjauchzen und so verschwand ich mit dem Paket schnell in Richtung Kaffeemühle. Im Paket befand sich der Mizudashi Coffee Pot. Schlicht aus Glas mit einem feinen Filtereinsatz. Groß genug, für eine ausreichende Menge des kalten Getränks. Wichtig für die schnelle Wiederbenutzung: Alles spülmaschinentauglich.

Verständlichkeit der Anleitung

Anbei lag eine Anleitung mit japanischen Schriftzeichen. Da ich der Sprache leider nicht mächtig bin, wurden kurzerhand ein paar YouTube Videos angeschaut. Grundsätzlich ist die Nutzung aber selbsterklärend.

Das Rezept

Ich habe zunächst den beiliegenden Karani Kaffee gemahlen und hierbei einen recht groben Mahlgrad gewählt. Die Mengenangaben lagen zwischen 80-110 g, ich habe mich für 100 g entschieden. Der Filtereinsatz war damit perfekt gefüllt. Dann nutzte ich etwa 1 l eiskaltes Wasser, welches ich langsam einlaufen ließ und zunächst durch Umrühren dafür sorgte, dass der gemahlene Kaffee komplett durchnässt war. Erst dann füllte ich den Mizudashi Coffee Pot bis zum Filtereinsatzende auf. Danach ging es für 11 Stunden ab in den Kühlschrank.

Der Geschmack

Nach 11 Stunden hatte der Cold Crew ein harmonisches Dunkelbraun angenommen. Der Filtereinsatz, samt gemahlenen Kaffee, wurde herausgenommen und der Geschmackstest konnte losgehen. Ich hatte mich für die klassische Methode mit Eiswürfeln – passend zum sommerlichen Wetter entschieden. Der Karani war die perfekte Wahl. Ein kräftiger Cold Brew mit Zitrusaroma. Unglaublich fruchtig, besser kann ein Kaffee kaum zum Sommerwetter passen. Er wirkte erfrischend und belebend, etwas Besseres konnte ich mir kaum wünschen.

Das Fazit

Absolut einfache Art, einen Cold Brew zuzubereiten. Perfekte Menge. Rundum stimmig!

Der Geschmack erinnert mich an diesen Song

Ich bewerte den Zubereiter mit 5 von 5

★★★★★

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Max

Über mich

Ich bin Max und puzzle sonst Wörter und Buchstaben für die Zeitung zusammen.

Erster Eindruck

Wie puzzle ich jetzt bloß die ganzen schicken Bauteile zusammen.

Verständlichkeit der Anleitung

Gleich verstanden. Nur die genaue Menge des zu verstauenden Kaffees im Sieb war mir nicht gleich klar.

Das Rezept

Erst etwas zaghaft dann mit Gefühl habe ich den Kaffee aus meiner Graef-Mühle ins Sieb gemahlen. Einmal voll gefüllt und los tropfen lassen. Als ich nach vier Stunden wieder nach Hause kam, war der Wasserbehälter noch zur Hälfte voll. Da musste nachjustiert werden. Über Nacht hatte es dann das restliche Wasser durchs Sieb geschafft. Cold Brew fertig.

Der Geschmack

Ungewohnt mild mit einer leichten Süße, die mit Milch vermengt den Körper so wachrüttelt, wie ich es gar nicht erwartet hatte.

Das Fazit

Einfaches Prinzip, schönes Design. Etwas Geduld bringt dann tollen Geschmack.

Der Geschmack erinnert mich an diesen Song

Ich bewerte den Zubereiter mit 4 von 5

★★★★☆

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