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Dunkelste Röstung
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Grano Gayo Espresso: Das sagen die Produkttester

Ein Beitrag von Lisanne Weyreuther in der Kategorie #News  vom 26. Juni 2017

Aus über 900 Bewerbern haben wir 5 Produkttester ausgewählt, die eins verbindet: die Leidenschaft für Espresso. Der Grano Gayo wurde mit verschiedenen Zubereitern unter die Lupe genommen. Hier findest du die Ergebnisse!

Grano Gayo Espresso probieren ›

Wir stellen vor:
Unsere Tester

Michael, Maschinenbauingenieur aus Bonn, hat seinen Tamper selbst CNC gedreht und liebt es, sich in ein Thema richtig reinzusteigern, wie die Espressozubereitung mit dem Siebträger.

Laura ist Studentin und hat den Grano Gayo mit der AeroPress und der Herdkanne ausprobiert und ihn dann sowohl mit und ohne Milch getestet. „Als Espresso mit etwas Milch finde ich ihn perfekt!“

Sebastian, Barista aus Rosenheim, sieht seine Mission darin, Freunde zu überzeugen, „dass Kaffee mehr sein kann als nur der Koffeinlieferant der jeden morgen mit Unmengen von Milch und Zucker heruntergestürzt wird.“

Tirza, Studentin in Konstanz, hat den Grano Gayo im Vollautomaten getestet. Sie liebt Kaffee und ist gerade erst dabei, die Welt der Zubereitung für sich zu entdecken.

Katharina, Historikerin, hat den Grano Gayo mit dem Vollautomaten und der Herdkanne getestet.  „An heißen Sommertagen kann ich Grano Gayo geeist mit Milch und einem Schuss Agavendicksaft empfehlen – herrlich kaffee-ig!“

Michael

Art der Zubereitung: Siebträgermaschine

Rezept: 18g ; 2x 25 ml ; 25-28 Sekunden. Mit circa 10 kg getampt. Tamper selbst CNC gedreht.

So habe ich den Grano Gayo getrunken: Am liebsten als Flat White: Doppelter Espresso + Milchschaum. Gerne aber auch als Espresso. Mit Milch kommt der säurearme, dunkle, vollmundig, schokoladige Geschmack am besten zur Geltung. Genau mein Fall.

Urteil zu Geschmack und Crema: Die Crema ist dunkelbraun und leicht marmoriert. Sie ist schön fest und recht dick. Es ist kaum Säure zu erkennen. Er punktet bei mir durch seinen ausgeprägten Körper und nussig schokoladige Noten.

Mein Fazit: Toller Espresso genau nach meinem Geschmack. Italien für zuhause. Ciao!

Der Grano Gayo in drei Worten: Präsent, düster, kompatibel

Von 5 Sternen gebe ich dem Grano Gayo…

★★★★★

Laura

Art der Zubereitung: AeroPress

Rezept: In der AeroPress habe ich 14 g Kaffemehl bei einem Mahlgrad von 4 in meiner Porlex mit 200 ml Wasser bei einer Temperatur von 88 Grad Celsius aufgebrüht. Die Extraktionszeit betrug 1:30.

So habe ich den Grano Gayo getrunken: Ich habe den Grano Gayo sowohl pur als auch mit Milch getrunken. Zucker mag ich im Espresso gar nicht. Aus der AeroPress hat er sehr gut geschmeckt. Sehr kräftig und dennoch nicht zu bitter. Im Vergleich zum Espressokocher wirkt er jedoch fast etwas „dünn“. Mit etwas Milch hat er mir als Milchgetränke-Liebhaber äußerst gut geschmeckt! Man schmeckt die angenehme Fülle der Aromen, insbesondere das leicht süßliche kommt sehr gut zur Geltung.

Urteil zu Geschmack und Crema:  Der Duft der dunkel gerösteten Bohnen ist der Wahnsinn. Sie riechen sehr intensiv und man kann das kräftige, leicht süßliche Aroma bereits erahnen. Der frisch aufgebrühte Kaffee hat einen sehr kräftigen Körper, wenig Säure bzw. fruchtige Aromen. Dafür schmeckt er sehr herb und schokoladig, dennoch nicht bitter. In Kombination mit Milch ist er angenehm leicht süßlich. Mit der Aeropress habe ich eine minimale Crema erzeugen können, mit der Herdkanne keine. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass der Grano Gayo bei entsprechendem Druck eine fantastische Crema entwickelt.

Mein Fazit: Dieser dunkel geröstete Espresso schmeckt mir äußerst gut. Das eher kräftige und wenig fruchtige Aroma haben es mir angetan. Als Espresso mit etwas Milch finde ich ihn perfekt!

Der Grano Gayo in drei Worten: Kräftig, säurearm und schokoladig

Von 5 Sternen gebe ich dem Grano Gayo…

★★★★★

Sebastian

Art der Zubereitung: Siebträgermaschine

Rezept: Siebträger: Faema Emblema
Mühle: Commandante MK3
Mahlgrad: 16 klicks
Menge: 10,5 gramm
Durchlaufzeit: 23s
Volumen: ca. 35g

So habe ich den Grano Gayo getrunken: Pur: Nussig mit leichter Melasse und Karamellnote
Espresso Macc. : runder Geschmack, harmoniert gut mit etwas(!) Milch

Urteil zu Geschmack und Crema:  Crema: typisch italienische Crema, sehr feste Crema , kräftiges Braun
Geschmack: würzig, herb, nussig, Karamel, Melasse,

Der Grano Gayo in drei Worten: Italienisch, kräftig, nussig

Von 5 Sternen gebe ich dem Grano Gayo…

★★★★

Mein Fazit: Der ideale Espresso für einen Espresso Macc. um den Sonntag Nachmittag zusammen mit einem Stück Kuchen und einem guten Buch zu verbringen. Für meinen persönlichen Geschmack jedoch etwas zu dunkel geröstet um ihn als puren Espresso zu genießen.

Grano Gayo
Schnubbi Tasse

Probier mal! Grano Gayo und weitere Espresso-Sorten

Tirza

Art der Zubereitung: Vollautomat

Rezept: 60ml stark mit einem Jura Vollautomaten

So habe ich den Grano Gayo getrunken: Pur, stark und schwarz – so wie ich es liebe!

Urteil zu Geschmack und Crema: langanhaltender, intensiver, kräftiger und würziger Geschmack mit einer rauchigen Note, ohne verbrannt oder bitter zu schmecken. Eine schöne Crema, schöne feste Konsistenz, aber nicht zu fest, nicht zu viel und nicht zu wenig.

Mein Fazit: Ein perfekter Espresso im italienischen Stil, für Leute die es schwarz, pur, rauchig und kräftig im Geschmack lieben. Ein genialer Muntermacher und der ideale Abschluss eines feinen Essens.

Der Grano Gayo in drei Worten: Vollmundig, rauchig, herb

Von 5 Sternen gebe ich dem Grano Gayo…

★★★★★

Grano Gayo Espresso

Katharina

Art der Zubereitung: Herdkanne

Rezept: Für die Zubereitung in der Herdkanne habe ich mich an die vorgegebenen Kapazitätsgrenzen gehalten. In der Handmühle habe ich den Kaffee sehr fein zermahlen. Für die Variante habe ich lokales, ungefiltertes Leitungswasser verwendet.

So habe ich den Grano Gayo getrunken: Ich habe den Grano Gayo sowohl mit Milch als auch pur getrunken. Dabei haben beide Zubereitungsvarianten nur wenig geschmackliche Auswirkungen gehabt. Er hat eine sehr schokoladig-nussigen Geschmack. Gibt man Milch dazu, treten Rauch- und Bitternoten in den Hintergrund.

Urteil zu Geschmack und Crema: Bei der Zubereitung in der Herdkanne konnte ich eine deutliche, jedoch flüchtige Crema erkennen. Bei der Zubereitung im Vollautomaten hielt die Crema in der Tasse mehr als 2 Minuten. Geruch: Marzipanrohmasse, dunkler Nussnougat, neue Autopolster. Geschmack: Rauchig, Schokolade, dunkler Nussnougat, Jasmin, erdig, unreife Banane.

Der Grano Gayo in drei Worten: Vielseitig, alltagstauglich, rein

Von 5 Sternen gebe ich dem Grano Gayo…

★★★★

Mein Fazit: Ein sehr feiner, dunkler Espresso, den ich jedoch nicht als „stark“ bezeichnen würde. Es dominieren zwar Raucharomen, aber der Geschmack ist sehr fein und angenehm. Auch, wenn ich persönlich eher fruchtigere Aromen bevorzuge, bin von diesem Espresso, der sich hervorragend sowohl als Cappuccino als auch als Espresso wunderbar genießen lässt, überzeugt. An heißen Sommertagen kann ich den Grano Gayo geeist mit Milch und einem Schuss Agavendicksaft nur empfehlen – herrlich kaffee-ig!

In der Herdkanne

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