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Jimma Wash Projekt

Was wir bisher erreicht haben

Seit der Gründung von Coffee Circle im Jahr 2010 generierten wir gemeinsam mit dir und all unseren Kunden und Partnern mehr als 2,5 Mio. € Spenden, die wir in den Anbauregionen in Äthiopien, Kolumbien und D.R. Kongo investieren konnten. Doch das ist erst der Anfang! Auf dieser Seite siehst du, was wir gemeinsam mit dir bewirken konnten.

  • Pro verkauftem Kilogramm Kaffee fließt 1 € in unsere Trinkwasserprojekte in Äthiopien
  • Durch den Kaffeeverkauf und Zusatzspenden wurden bereits über 2,5 Mio. € generiert
  • 100 % fließen zurück in die Anbauregionen
  • Durch Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Kaffeeanbau konnten wir das Leben von mehr als 174.000 Menschen verbessern

Sauberes Trinkwasser für mehr als 37.100 Menschen in West-Äthiopien!

Seit 2016 Jahren arbeiten wir gemeinsam mit unserem Partner der Welthungerhilfe daran Zugang zu sauberem Wasser zu schaffen und Hygienetrainings für die lokalen Gemeinden bereitzustellen. Nach unserem letzten Update hat sich viel getan.

2011

Am 7.12.2010 ging unser Online-Shop für äthiopische Spezialitätenkaffees online. Bereits im ersten Jahr konnten wir durch den Kaffeeverkauf 9.062 € Spenden generieren, von denen wir bereits drei Projekte in der Kooperative Ilketunjo umsetzen konnten.

Bau eines Trinkwasserbrunnens

1.000 € Spendenvolumen

Im Februar 2011 konnten wir gemeinsam mit den Kaffeebauern und Dorfbewohnern unser erstes Projekt umsetzen: Den Bau eines Brunnens in der Kooperative Ilketunjo, wo es zuvor keine direkte Trinkwasserversorgung gab. Durch den Brunnen können sich rund 2.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen, wodurch vielen Krankheiten entgegengewirkt werden kann.

Da sich der Brunnen in der Nähe der Grundschule der Kooperative befindet, haben sich indirekt auch die Unterrichtsbedingungen für 1.200 Schüler verbessert.

Brunnenbau

Möbel und Materialien für die Schule

3.100 € Spendenvolumen

Ende 2011 haben wir unser zweites Projekt umgesetzt und die Grundschule der Kooperative Ilketunjo mit grundlegenden Lehrmaterialien und Möbeln ausgestattet. Gemeinsam mit den Lehrern der Schule, die von rund 1.200 Schülern besucht wird, haben wir bei lokalen Unternehmen unter anderem Lehr- und Übungsbücher eingekauft, die den geltenden Lehrplänen entsprechen. Durch ein Ausleihsystem profitieren alle Schüler von dieser Verbesserung. Wir haben außerdem den genauen Bedarf an Tischen und Bänken festgelegt. Alle Möbel wurden von Schreinern in der Provinzhauptstadt Jimma angefertigt. Durch diese Verbesserung ist ein angemessener Unterricht für die Kinder der Kaffeebauern wieder möglich!

1,5 Jahre nach der Projektumsetzung haben wir gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation TechnoServe eine Evaluierung durchgeführt. In der Schule in Ilketunjo findet inzwischen Unterricht bis zur 8. Klasse statt (nicht mehr nur bis zur 5. Klasse wie zuvor). Die Schulabbrecherquote ist von durchschnittlich 6 Kinder auf 2 Kinder gesunken. Ein wahnsinniger Erfolg! Es ist schön zu sehen, wie sich die Lehrer und Eltern mit der Schule identifizieren und deren Betrieb mit Engagement vorantreiben. Die zuständige lokale Regierung stellt das Lehrpersonal und hat die Anzahl der Lehrkräfte aufgestockt.

Hier kommen die Kaffeebohnen her

Bau eines Sportplatzes

700 € Spendenvolumen

Im Oktober 2011 konnten wir gemeinsam mit Lehrern und Schülern der Grundschule Ilketunjo zwei neue Sportplätze einweihen. Im Gespräch ein halbes Jahr zuvor war deutlich geworden, dass die meisten Kinder sich eine Möglichkeit zum Sporttreiben wünschten.

Während die Schülerinnen sich mehrheitlich für Volleyball aussprachen, bevorzugten die meisten Schüler Fußball. Beide Wünsche konnten wir unter Rückgriff auf lokale Ressourcen berücksichtigen. Eine sinnvolle Investition: Teamsportarten fördern die geistige und soziale Entwicklung der Kinder.

2011: Bau eines Schul-Volley- und Fußballplatzes (700 €)

2012

In unserem 2. Geschäftsjahr konnten wir 1 Projekt umsetzen, aber 2 weitere wichtige Projekte anstoßen. Insgesamt lag das Spendenvolumen 2012 bei 25.120 €.

Ausstattung einer lokalen Gesundheitsstation

1.150 € Spendenvolumen

Gemeinsam mit einem Arzt und einigen Krankenschwestern statteten wir die Gesundheitsstation in Ilketunjo mit grundlegenden Instrumenten und Medikamenten aus. Von der zuständigen lokalen Regierung haben wir die Zusage erhalten, für die Bereitstellung und die regelmäßige Anwesenheit von medizinischem Personal vor Ort zu sorgen. So kann die medizinische (Erst-)Versorgung von rund 3.000 Kooperativenbewohnern gewährleistet werden.

2012: Ausstattung einer lokalen Gesundheitsstation (1.150 €)

2013

Das Spendenvolumen lag in diesem Jahr bei 46.451 €.

Solaranlage für Gesundheitsstation

25.000 € Spendenvolumen

2013 konnten wir gemeinsam mit den Kaffeebauern und Dorfbewohnern, der lokalen Regierung und unserem Partner Solar Energy Foundation den Bau einer Solarstromanlage in der Kaffeekooperative Wokito Medalu abschließen. Künftig kann sich das für 10.000 Menschen zuständige örtliche Gesundheitszentrum autark mit Strom versorgen, wodurch Blutkonserven, Medikamente und Impfstoffe gekühlt werden können und auch nächtliche Behandlungen (und Geburten) möglich werden.

2013: Solarstrom für eine Gesundheitsstation (25.000 €)

Mit jeder Tasse Kaffee tust du Gutes.

Zu unseren Kaffees ›

Bio-Zertifizierung für Ilketunjo

3.481 € Spendenvolumen

Im Sommer 2013 konnten wir unser Bio-Zertifizierungsprojekt in Ilketunjo gemeinsam mit der staatlich anerkannten Kontrollstelle BCS Öko-Garantie umsetzen. Zwar werden die Kaffees unserer Partnerkooperativen schon immer biologisch angebaut: Die Bauern verzichten vollständig auf Pestizide und Herbizide. Nur durch eine offizielle Zertifizierung können die Kleinproduzenten jedoch von höheren Verkaufseinnahmen profitieren. Ergebnis: Lokale Wirtschaftsförderung und ein wichtiger Anreiz zur Erhaltung der traditionellen Anbauformen!

 

Unsere Erfahrungen mit Übernahme der Erstkosten für eine Bio-Zertifizierung waren leider nicht optimal

Als wir der Kooperative Ilketunjo die Erstzertifizierung finanziert haben, hat anschließend leider kein anderer Käufer den Rohkaffee als bio-zertifiziert erworben. Daher war der Kooperative die Fortführung der Zertifizierung zu risikoreich und sie hat diese nicht weitergeführt. Die Weiterführung würde jährlich weiterhin eine Gebühr von ca. 3.000 € kosten. Die geplante langfristige positive Wirkung konnte somit nicht erreicht werden. Daraus haben wir gelernt: In Zukunft werden wir uns im Bereich Kaffeeanbau auf Trainings und Wissenstransfer im Bereich Kaffeeanbau konzentrieren.

Mehr dazu ›

2014

51.984 € Spendenvolumen konnten wir durch den Kaffeekauf unserer Kunden 2014 generieren.

Satellite School - Neue Grundschule in der Region Limu

24.080 € Spendenvolumen

Projektupdate

Dezember 2017

Im Dezember 2017 sind wir spontan dort vorbei gekommen, ohne Anmeldung, und sind mitten in den Englisch Unterricht geplatzt. Wir sind überglücklich, dass dort inzwischen 560 Schüler in 8 Klassen von 11 Lehrern unterrichtet werden. Es sind so viele Schüler, dass diese in zwei Schichten unterrichtet werden: eine am Vormittag, eine am Nachmittag. Viele Schüler haben nun einen viel kürzeren Schulweg. Der Besuch bei der Schule zählt zu unseren absoluten Highlights der Reise und zeigt uns, dass wir mit unserem Handelsmodell vieles erreichen können. Vielen Dank an alle, die dieses Projekt 2013 mit unterstützt haben!

2014 konnte der Bau einer neuen Grundschule („Satellite School“) in der Nähe der Kooperative Ilketunjo abgeschlossen werden. Gemeinsam mit den Kaffeebauern und Dorfbewohnern, lokalen Handwerksunternehmen und der äthiopischen Studenteninitiative Action4Words haben wir drei Klassenräume errichtet und sie mit Möbeln und Lehrmaterialien ausgestattet. Rund 1.000 Kinder können dort angemessen unterrichtet werden. Die zuständige lokale Regierung hat sich verpflichtet, für die Bereitstellung von Lehrpersonal zu sorgen.

Bio-Zertifizierung für Doyo und Alaga Sekala

10.279 € Spendenvolumen

Wir finanzieren den Kooperativen Doyo und Alaga Sekala eine Bio-Zertifizierung, die von der staatlich anerkannten Kontrollstelle BCS Öko-Garantie durchgeführt wird. Zwar werden die Kaffees unserer Partnerkooperativen schon immer biologisch angebaut: Die Bauern verzichten vollständig auf Pestizide und Herbizide. Nur durch eine offizielle Zertifizierung können die Kleinproduzenten jedoch von höheren Verkaufseinnahmen profitieren. Ergebnis: Lokale Wirtschaftsförderung und ein wichtiger Anreiz zur Erhaltung der traditionellen Anbauformen!

Sonnentrocknung

2015

Schulerweiterung für 1.086 Kinder in Doyo

Der Plan lautete so: Gemeinsam mit den Kaffeebauern und Dorfbewohnern, lokalen Handwerksunternehmen und der lokalen Regierung werden wir die bestehende Grundschule in der Kooperative Doyo, die für 1.086 Kinder zuständig ist, erweitern und mit Möbeln ausstatten. Wegen des derzeit mangelhaften Zustands von Schulgebäudes und Innenausstattung ist ein angemessener Unterricht für die Kinder der Kaffeebauern kaum möglich.
Nicht immer laufen die Dinge so, wie wir sie geplant haben. Transparent zu sein, bedeutet auch, über Probleme oder Ereignisse zu berichten, die Planänderungen hervorrufen! Auf unserem Blog könnt ihr nachlesen, warum und in welcher Form wir die Projektumsetzung der “Doyo-Schulerweiterung” an die aktuelle Situation vor Ort angepasst haben. Erfahrt, warum wir uns mit den Betroffenen vor Ort dafür entschieden haben, die gesammelten Spenden dieses Projektes in unser groß angelegtes WaSH-Projekt zu shiften und inwiefern die 1.086 Doyo-Schüler nach wie vor davon profitieren.

Beginn des Trinkwasserprojekts

2015 wurde auch unser aktuelles Trinkwasser-Projekt ins Leben gerufen. Mit einem Spendenvolumen von 680.000 € werden wir mehr als 37.100 Menschen in den äthiopischen Kaffeeregionen mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Zum Projekt ›

Die Kinder aus der Region Limu

Aktuelle Projekte

Sauberes Trinkwasser in West-Äthiopien

Das WaSH-Projekt schreitet großartig voran. Die erste Quelle ist bereits erschlossen, der Ausbau der zweiten Sheki Quelle ist in vollem Gange. Parallel finden Hygiene- und Gesundheitstrainings in den Kaffeegemeinden statt.

Zum Projekt ›

Trainings für Kaffeefarmer in Äthiopien

Über drei Jahre hinweg begleitet unser lokales Team zehn Kooperativen während der Erntesaison. Jeden Tag sind unsere Leute vor Ort in den Kooperartiven und arbeiten mit den Farmern an Verbesserungen der Kaffeequalität.

Zum Value Chain Projekt ›

Ausstattung und Unterstützung von Farmern Kenia

Bis März 2021 unterstützen wir ca. 2.600 Farmer in Kenia beim Ausbau ihrer Kooperative mit Hilfsmitteln, Trainings und technischen Utensilien. Zudem renovieren wir die lokale Grundschule mit den Menschen vor Ort.

Zum Projekt ›

Unsere Projekte - Eine Bildergalerie

„Walk of Shame“ – Wir starten in die Hygienetrainings
„Walk of Shame“ – Wir starten in die Hygienetrainings
Die Kinder aus der Region Limu
Die Kinder aus der Limu Region
Die Kinder aus der Limu Region
Die Kinder aus der Region Limu
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