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Auf einen Kaffee am Nachmittag

Dein Kaffee schmeckt nicht? Wir wissen, warum!

Guten Kaffee zuzubereiten ist einfach, wenn man einige Grundregeln beachtet. Hier zeigen wir dir, wie du mit wenigen Kniffen bei der Zubereitung den Geschmack deines Kaffees verbessern kannst.

Wie dein Kaffee schmeckt, liegt nicht ausschließlich an der Qualität des Kaffees, sondern hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Zubereitungsart, Wasser- und Kaffeemenge, Mahlgrad oder verwendetem Wasser, wirken sich auch die Tageszeit, dein persönliches Befinden, zuvor verzehrte Speisen, sowie eventuelles Rauchen auf die Geschmacksempfindung aus.

Dein Kaffee schmeckt anders, als erwartet?

Wir zeigen dir, wie du den Geschmack deiner Tasse Kaffee positiv beeinflusst und worauf du achten solltest, wenn dein Kaffee nicht so schmeckt, wie du möchtest. Dafür haben wir für dich eine Checkliste zusammengestellt, die für Filter- und Espressoverfahren gilt.

Morgenritual
Auf einen Kaffee am Nachmittag
Filterkaffee aus der Chemex
Quality Time

Kaffee

Fehlerquelle 1: Mein Kaffee hat zu wenig Aroma

Ursachen

  • Der Kaffee wurde vor zu langer Zeit gemahlen (Vergiss nicht, Aromen sind flüchtig!)
  • Die Röstung ist zu alt. Wir empfehlen ganze Bohnen innerhalb von 3 Monaten aufzubrauchen – bereits gemahlenen Kaffee solltest du innerhalb von 3-4 Wochen aufbrauchen
  • Falsche Lagerung des Kaffees. Mögliche Fehlerquellen: Verpackung nicht richtig verschlossen, an einem zu warmen Ort gelagert
  • Die Kaffeedosierung ist zu niedrig
  • Dein Kaffee ist zu grob gemahlen und dadurch ist die Extraktionszeit zu kurz
  • Das verwendete Wasser ist zu kalt – Wir empfehlen eine Wassertemperatur von 94° – 96°C
  • Die Wasserhärte zu hoch (über 6°dH)

Lösungen

  • Mahle deinen Kaffee möglichst frisch vor der Verwendung
  • Lass deinen Kaffee nicht zu alt werden
  • Achte darauf deinen Kaffee gut zu verschließen und kühl zu lagern
  • Achte auf die genaue Dosierung deines Kaffees
  • Passe den Mahlgrad an
  • Beachte die Temperatur des verwendeten Wassers
  • Ermittle den Härtegrad deines Wassers
Mit der Kaffeefeinwaage am besten
Mit der Kaffeefeinwaage am besten
Die Handkaffeemühle ist perfekt mit der French Press

Fehlerquelle 2: Mein Kaffee besitzt Fremdgeschmack

Ursachen

  • Der Bohnenbehälter oder die Mühle sind nicht gereinigt: oxidierte Fette, Öle und Wachse verfälschen den Kaffeegeschmack
  • Deine Kaffee-Maschine ist verschmutzt (Siebe und Ausläufe), so kommt es zu Kaffee-Rückstände
  • Die Maschine wurde nach der Reinigung ungenügend klargespült
  • Die Wasserleitungen sind verschmutzt (Rost, Kupfer)
  • Die Qualität des Rohkaffees ist nicht gut (Herstellerfehler)
  • Der Röstkaffee ist zu alt, eventuell oxidiert und deshalb ranzig
  • Verschmutztes, stark gechlortes Wasser: Überprüfe den Filter
  • Ein seltener Verarbeitungsfehler beim Rohkaffee – Die sogenannten Stinkerbohne (Eine überfermentierte Kaffeebohne, die einen fauligen und muffigen Geruch in der Kaffeepackung verteilt)

Lösungen

  • Verwende möglichst frisch gerösteten Kaffee, den du im Idealfall erst kurz vor der Zubereitung mahlst, denn Kaffeearomen sind flüchtig. Achte beim Kauf deines Kaffees auch auf ein Röstdatum auf der Verpackung. So kannst du sicher sein, dass dein Kaffee nicht bereits seit vielen Wochen oder sogar Monaten gelagert wurde.
  • Die Qualität des Kaffeewassers ist ein oft unterschätzter Aspekt bei der Kaffee-Zubereitung. Ein einfacher Tischwasserfilter kann bereits Geschmackswunder wirken. Ein Tischwasserfilter reduziert die Karbonathärte (Kalk) des Leitungswassers und deine Kaffeemaschine wird außerdem vor hartnäckigen Kalkrückständen bewahrt.
  • Säubere regelmäßig alle Behältnisse und Teile, die mit Kaffee oder Espresso in Berührung kommen. Kaffee hinterlässt Fette und Öle. Diese Ablagerungen reagieren mit Sauerstoff und werden ranzig. Dieser Geschmack überträgt sich bei mangelnder Reinigung auf den Kaffee und den Geschmack in deiner Tasse.
Gelingt gut mit der Porlex
Wasserkocher und Kaffeemühle

Weitere Fehlerquellen:

Erfahre alles über Kaffee

Hier findest du Antworten auf alle deine Fragen zu deiner Tasse Kaffee. Von der Kaffee-Dosierung, Tipps für den perfekten Mahlgrad für Espresso und Kaffee bis hin zu Informationen zu deinem Kaffeewasser – Wir beantworten deine Fragen.

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Espresso

Fehlerquelle 1: Dein Espresso weist keine oder kaum Crema auf

Ursachen

  • Der Kaffee wurde zu lange und warm gelagert
  • Du hast deinen Kaffee nicht frisch gemahlen, sondern vorgemahlenen Kaffee verwendet
  • Der Röstkaffee zu alt
  • Dein Kaffee ist zu grob gemahlen, das führt zu einer Unterextraktion des Kaffees
  • Das Wasser zu weich (unter 4° dH)
  • Die Maschine ist verunreinigt (Kaffeeöle, Ablagerungen)
  • Tassen sind verunreinigt oder fettig

Lösungen

  • Lagere deinen Kaffee kühl und dunkel
  • Mahle deinen Kaffee am besten frisch
  • Verwende am besten frisch gerösteten Kaffee
  • Überprüfe deinen Wasserfilter
  • Reinige deine Maschine und Tassen regelmäßig und sorgfältig
Brühkopf durchspühlen
Wärme deine Espressotasse vor.
Espresso aus der Mühle

Fehlerquelle 2: Die Crema löst sich zu schnell auf

Ursachen

  • Dein Kaffee ist zu fein gemahlen, das führt zu einer Überextraktion des Kaffees
  • Dein Kaffee ist zu grob gemahlen, das führt zu einer Unterextraktion des Kaffees
  • Die Brühtemperatur ist zu hoch
  • Espressotassen sind zu kalt oder heiß
  • Bei Maschinen: der Wasserdruck ist zu niedrig

Lösungen

  • Finde deinen idealen Mahlgrad
  • Achte auf die richtige Wassertemperatur
  • Wärme deine Tassen vor, sodass sie angenehm vorgewärmt sind
  • Prüfe den Wasserdruck deiner Maschine
Genauigkeit macht den Unterschied
Der neue Espresso House Blend

Fehlerquelle 3: Die Crema des Espressos weist kein Tigermuster auf

Ursachen

  • Der Kaffee ist für deinen Geschmack zu hell geröstet
  • Dein Kaffee ist zu alt bzw. das Röstdatum liegt lange zurück – Wir empfehlen Kaffee innerhalb von 4 bis 6 Wochen aufzubrauchen
  • Die Brühtemperatur ist zu niedrig
  • Dein Kaffee ist zu grob gemahlen

Lösungen

  • Probiere dich bei verschiedenen Espressoröstungen durch
  • Verbrauche deinen Kaffee am besten innerhalb von 4-6 Wochen
  • Prüfe die Brühtemperatur
  • Pass deinen Mahlgrad an

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